Traditionelles Starkbierfest 

14. März 2026

 

Wie immer in der Fastenzeit, öffnete der Happerger seine Türen für unser traditionelles Starkbierfest.

Das Festbier hat hervorragend gemundet. Für zünftige Blasmusik und gutes Essen war bestens gesorgt, und auch unsere Theatergruppe hat uns über die Eigenheiten diverser Ehemänner aufgeklärt.

Alles in Allem ein gelungener, unterhaltsamer und bildungsreicher Abend.

 

Zauberdinner im Happerger Saal

28. Februar 2026

 

Das Zauberdinner mit den Künstlern Moritz oder Moritz bot den Gästen einen rundum unterhaltsamen Abend. Zwischen und nach dem Essen, bestehend aus drei fantastischen Menü-Gängen des Caterings Bachtaler, präsentierten die Künstler – alias Ellie und Albert – mehrere Comedy-Zaubershows. Mit einer gelungenen Mischung aus Magie, Jonglage und viel Charme sorgten sie für Staunen und beste Unterhaltung.

 

Immer wieder verblüfften die beiden das Publikum mit überraschenden Zaubertricks und bezogen die Gäste auf charmante Weise aktiv in das Geschehen ein. Einzelne Zuschauer wurden kurzerhand zu Assistenten und konnten die Tricks aus nächster Nähe miterleben und mitgestalten.

 

Das Ergebnis war ein Abend voller Überraschungen, Staunen und herzhaftem Lachen – geprägt von einer entspannten, fröhlichen Atmosphäre, die allen Gästen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Kinderfasching

14. Februar 2026

 

Kinder, was war das für eine Sause!

 

Wenn die Wände des Happerger von fröhlichem Kinderlärm wackeln, dann kann’s hier nur eines geben: Kinderfasching! So war’s auch wieder wie schon seit Jahrzehnten traditionell am Faschingssonntag von 14 bis 17 Uhr. Und wie immer hieß es: Volles Haus!

 

Schon am Eingang wurden die kleinen Gäste mit Eltern und Großeltern von den Clowns Knödel und Spaghetti mit Steirischer und Ziehharmonika lautstark begrüßt. Drinnen warteten schon die anderen fünf der Clownstruppe: Zottel, Flotte Lotte, August und Chico spielten mit den kleinen Gästen, Clown Stella verblüffte mit Zaubereien.

 

Neben Spielen, Tanz und Musik von den DJs Phillip und Felix gab’s auch noch einen tollen Höhepunkt von den „Bambinis“ der Gruppe  „Artistica Anam Cara“ aus Kaufbeuren. Sie verzauberten mit ihren artistischen Kunststücken, der Chef der Truppe, Clown „Malabari“ trieb seine Späße mit Groß und Klein.

 

Natürlich kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz: Die Mitglieder des Ludenhausener Frauenkreises versorgten die Gäste mit selbstgebackenen Kuchen, Sandwiches und Getränken.

 

Nach drei Stunden war die Sause rum und alle hoffen, dass es auch nächstes Jahr wieder einen Kinderfasching gibt.

 

Fotos: Clown Chico, Irmgard Mair

Hausball der Vereine: "Es war einmal"

13. Februar 2026

 

Was für ein Fest! Auf unserem diesjährigen Faschingsball der Vereine konnte jeder sein persönliches Lieblingsmärchen zum Leben erwecken lassen. Und die Kostüme waren wirklich grandios
Rotkäppchen hat mit dem Bösen Wolf auf der Tanzfläche den Makarena gegeben und die Böse Hexe hat Hensel und Gretel nicht von der Leine gelassen.

Der Vorstand des KFV hat erzählt, wie die Geschichte vom Dornröschen wirklich ablief und die Königin-Mutter hat daraufhin kräftig das Tanzbein geschwungen.

Die Energiereserven konnet man wahlweise an der Bar (Jugendclub) oder mit Sandwiches der Bulls wieder aufladen.

Irish Pub Abend im Stüberl: Irland zu Hause im Happerger in Ludenhausen

30. Januar 2026

 

Schon im letzten Jahr hatte uns die Irish Folk Band im Stüberl ordentlich eingeheizt.

Shamrock, das sind Jutta am Akkordeon, Mike an der Gitarre und Clemens am Bass. Sie spielten viele bekannte irische Pub Songs und alle, die auch nur ein bisschen irisch sind.
Vom fetzigen Instrumentalstück bis zum bekannten "Whiskey in the jar" war alles dabei.
Wir hatten eine super "Pub"-Atmosphäre, zu dem auch die kulinarischen Köstlichkeiten wie Fish & Chips, Shepard's Pie, Guinnes, Kilkenny, Cider und einige ausgesuchte Whiskey-Sorten beigetragen haben, aber sehr selbst:

Rege Teilnahme und gute Stimmung am Volkstanzkurs und Volkstanzabend

April 2025
 

Der Volkstanzkurs am 8. April und der große Tanzabend am 12. April im Happerger waren wieder einmal ein voller Erfolg. Zum kostenlosen Tanzkurs kamen  viele Tänzerinnen und Tänzer, Singles, Paare und Freunde. Am Volkstanz-Abend konnte jeder das Erlernte unter Beweiß stellen.

Die Veranstaltungen fanden wieder in Kooperation mit der Kreisheimatpflege des Landkreises Landsberg am Lech statt. Der Spaß am Tanzen und an der Bewegung stand im Vordergrund. „Alle konnten mitmachen, einen festen Tanzpartner brauchte es nicht. Einzeltänzerinnen und -tänzer fanden sich spontan zusammen,“ erklärte Magnus Kaindl. Man konnte den Tanzkurs (Dauer ca. zwei Stunden) oder den Tanzabend einzeln besuchen – oder beide.

Zum großen Tanzabend kam die Kapelle Massanari, die mit Klarinetten, Geigen, Trompete, Helikon und Akkordeon mitreißende Volksmusik spielte.

Quetschendatschi - Eine musikalische Reise durch die Rauhnächte

11. Januar 2025

 

Quetschendatschi entführte das Publikum in einem besonderen Konzert in die mystische Atmosphäre der Rauhnächte, der dunkelsten Zeit des Jahres.

 

Die sorgfältig ausgewählten Eigenkompositionen sprachen Emotionen und Seele an und luden dazu ein, die tiefere Bedeutung dieser „Zeit zwischen den Jahren“ zu erleben. Die Rauhnächte wurden nicht nur als kalte und dunkle Phase betrachtet, sondern als Zeit des Rückzugs und der Erneuerung der Natur – eine Vorbereitung auf das Frühlingserwachen.

 

Das vielseitige Quartett – Johannes Sift (diatonische Harmonika, Violine), Sabrina Walter (Harfe, Hackbrett), Stefan Hegele (Helikon, Gitarre) und Johann Bengen (Percussion, Schlagzeug) – nahmen die Zuhörer mit auf eine herzliche Entdeckungsreise durch den Zauber der Rauhnächte.

Weltklasse auf der Dorfbühne

17. November 2024

 

Seit 30 Jahren tourt die Formation Quadro Nuevo nun schon um die Welt, spielt vor tausenden Zuhörern in Konzertsälen wie der Carnegie-Hall in New York oder dem Prinzregententheater in München. Aber auch schon mal in weitgehend unbekannten Sälen vor kleinem Publikum.

 

Nachdem das Konzert wegen des Umbaus zweimal verschoben werden musste, waren die vier also tatsächlich im Happerger. Und was Mulo Francel (Saxophon, Klarinette), Andreas Hinterseher (Akkordeon, Bandoneon, Vibraphon), D.D. Lowka (Bass, Percussion) und Chris Gall (Piano) da aufführten ließ die Zuhörer vergessen, dass sie in einem Dorf-Saal sitzen. 

 

Die Instrumentenbeherrschung ist mit einem Wort zu beschreiben: Welttklasse. Das Zusammenspiel: perfekt. Ihre Musik: Gefühl pur. Happy Deluxe heißt das aktuelle Programm des Quartetts, eine musikalische Reise durch Südamerika, durch alle Stilrichtungen, durch alle Rhythmen.

 

Zweieinhalb Stunden können manchmal ziemlich kurz sein, an diesem Abend waren sie viel zu kurz als die vier nach drei Zugaben und viel, viel tosendem Applaus einpackten.

 

Was die berühmten Musiker ganz besonders sympathisch macht, ist ihre Bodenständigkeit. In der Pause und nach dem Konzert standen sie an ihrem Verkaufsstand mit ihren inzwischen unzähligen CDs, suchten den Kontakt und das Gespräch mit dem Publikum.

 

Offensichtlich hatten nicht nur wir unseren Spaß. Mulo Francel und D.D. Lowka fragten hinterher unabhängig voneinander, ob sie in zwei, drei Jahren wiederkommen dürfen. Was für eine Frage, selbstverständlich! Wir fühlen uns geehrt und danken Euch für diesen unvergesslichen Abend!

 

Foto: Georg Huber

Mann, was sind die witzig!

5. Oktober 2024

 

Martin Bahmann, langjähriges Mitglied im Kulturförderverein Happerger e.V. und ehemaliger KFV-Vorstand, ist seit Jahren mit dem Landsberger Improvisationstheater ImproLLetten unterwegs. Vor Jahren waren sie schon mal im Happerger zu Gast - jetzt kamen sie wieder und füllten den Saal.

 

Überraschung schon zu Beginn: In den vorderen Reihen saßen Stofftiere. „Sind die besetzt?“, fragten einige Besucher. Nein. Das sind Mitglieder des Ensembles. Doch davon später.

 

Die sieben ImproLLetten sangen und spielten insgesamt zwölf Szenen, bei denen das Publikum immer wieder mit einbezogen wurde. Fragen des Conferenciers wurden mit Zurufen beantwortet. Es ist immer wieder faszinierend, wie die Mitglieder des Ensembles in unglaublichem Tempo diese Zurufe aufnehmen und in witzige, spontane Dialoge umwandeln.

 

Zur Belohnung gab’s viel, viel Applaus, La-Ola-Wellen und jede Menge fliegende Stofftiere. Die sympathische Truppe unterhielt das Publikum gut zwei Stunden - ein Abend, der alle Sorgen vergessen ließ.

 

Vielen Dank Euch allen, macht weiter so.

 

Fotos: Georg Huber

Wer will nochmal...?

28. September 2024

 

Bei den Well-Brüdern aus Biermoos ist eines gewiss: Alle kriegen eins drauf. Ob Lokal-, Landes- oder Bundespolitiker, Großkopferte, Parteien, (Rohr)Firmen, Bauern, Umweltschutz, Tourismus - hier kriegt jeder sein Fett weg. Und bei aller Humorigkeit der Darbietung ging so manches Thema unter die Haut.

 

So war’s auch am Samstag im Happerger beim Programm Alpinismo Tropical. Die drei Brüder Karl, Christoph und Michael liefen vor begeistertem Publikum zur Höchstform auf.

 

Neben den spitzen, treffsicheren Texten erstaunt immer wieder die Vielfalt der Instrumente, mit denen die Brüder virtuos umgehen. Die Palette reicht von A wie Alphorn über den selbst entworfenen Brummopf, Drehleier, Dudelsack, Flöte, Harfe, Harmonika, Trompete, bis hin zum Xylophon um nur einige zu nennen.

 

Das Publikum war begeistert, stimmte in die Kehrverse und G’stanzl mit ein, lachte und amüsierte sich. Erst nach mehreren Zugaben durften die Drei von der Bühne.

 

Danke für den schönen Abend!

 

Fotos: Georg Huber

Herzlichen Glückwunsch!

14. September 2024

 

Zehn Jahre Dreieckmusi - wenn das kein Grund zum Feiern ist… Rund 230 Gäste kamen Samstagabend in den Happerger, um den Geburtstag der Formation dort zu feiern, wo 2014 alles begann, nämlich hier auf der (damals noch alten) Bühne in Ludenhausen.

 

Es war ein Abend voller Überraschungen. Daniel, Fabi und Uli unterhielten die Gäste mit einigen lustigen Anekdoten von Auftritten in den vergangenen Jahren. Und natürlich mit hinreißender Musik. Sie spielten ihre Klassiker, aber auch viele neue Stücke und wenn sie vor zehn Jahren schon ziemlich gut waren, merkte man: Die haben musikalisch aber noch mal ordentlich zugelegt! Vor allem die Stücke auf ihrer neuen, vierten CD „Rocket“, die sie jetzt im Happerger vorstellten, sind überraschend neu, aber vom Stil her doch vertraut.

 

Bis gegen 22.45 Uhr dauerte das Konzert, dann gab’s nach zwei Zugaben noch eine kleine Überraschung: Der Kulturförderverein Happerger e.V. hatte in Buttners Hofladen eine Geburtstagstorte in Auftrag gegeben, die im Anschluss von den Musikern auch gleich angeschnitten und gegessen wurde. 

 

Die Torte war auch als kleines Dankeschön für das große Herz der Musiker gedacht: Der größte Teil der Konzerteinnahmen geht an den Kulturförderverein Happerger e.V. Wir können das Geld für Projekte der Kulturförderung verwenden.

 

Vielen Dank an Euch für die schönen Stunden und weiterhin viel Erfolg!

 

Fotos: Georg Huber

31. Dezember 2023

 

Nachdem der Happerger alle behördlichen Hürden wie z.B. Brandschutz-Vorschriften genommen hatte, entschloss sich der Vorstand spontan, den traditionellen Silvesterball wieder aufleben zu lassen.

 

Die Gruppe Highlights hatte noch nichts vor, Bachtaler Catering hatte auch noch Kapazitäten und kreierte ein tolles, dreigängiges Galadinner für uns - also los!

 

Die 140 Karten waren innerhalb weniger Tage ausverkauft. Viele aus Ludenhausen kamen, aber auch Paare von auswärts, die sich vor Jahrzehnten im Happerger kennen und lieben gelernt hatten.

 

Zugegeben, ein bisschen Lampenfieber war schon dabei, aber die verschiedenen Teams kamen schnell wieder in ihren alten Rhythmus. Und als es dran ging, die 140 Essen rasch und möglichst warm zu servieren, bekamen wir spontan Hilfe von Mitgliedern unserer Vereine, die als Gäste da waren und einfach mit bedienen halfen. 

 

Das neue Jahr begrüßten Gäste und Team mit eisgekühltem Sekt und wunderbarer Tanzmusik.

 

Durch die Vorbestellung des jeweiligen Menüs - Fleisch (im Bild das Hauptgericht, Böfflamott) oder vegetarisch - und den unentgeltlichen Einsatz der Mitarbeiter konnten wir den Ball sehr preisgünstig anbieten. Positiver Nebeneffekt: Wir mussten praktisch nichts wegwerfen, es blieb nur ein Essen übrig, nämlich das einer Besucherin, die kurzfristig erkrankt war.

 

Der Vorstand dankt allen Beteiligten und den Gästen für einen wundervollen Abend. Vielen Dank auch an die Vereinsmitglieder, die bei Dekoration des Saales und am Neujahrsvormittag beim Aufräumen dabei waren und den Ball durch ihre Arbeit erst ermöglicht haben.

 

Foto: Luka Graf

Vielleicht der beste Fitz...

28. Januar 2019

 

Ein Mann, seine Gitarre(n), ein bisschen Licht - mehr ist für einen unterhaltsamen Abend nicht nötig. Wenn’s der Richtige ist. Einer wie Michael Fitz, TV-Star, Schauspieler und seit über zehn Jahren Musiker aus Leidenschaft.

 

Die man ihm noch immer, oder vielleicht immer mehr anmerkt.

 

Vor rund zwei Jahren war er mit seinen selbst komponierten Liedern schon einmal im Happerger. Schon damals richtig gut, ein toller Gitarrenspieler, witziger Unterhalter, tiefsinniger und genauer Beobachter.

 

Jetzt, am vergangenen Sonntag, schien alles noch ein bisschen besser. Das Gitarrenspiel eine Idee gefälliger, die Läufe wunderbar locker und exakt gespielt. Die Erzählungen dazwischen spritziger, auch Hintergründiges mit feiner Ironie und einer Spur mehr Leichtigkeit vorgetragen. 60 Jahre ist er inzwischen - und vielleicht so gut wie nie.

 

Und als der Abend nach zweieinhalb Stunden (und zwei Zugaben) zu Ende ging, guckten alle verdutzt auf die Uhr. Wie - schon rum? Ja, leider. Doch wie vor zwei Jahren hat Michael Fitz versprochen, wiederzukommen.

 

Wir sehen uns. Bestimmt!

 

Foto: Jens Skowronek

Ton ab...!

3. Februar 2018

 

Nach rund zwei Monaten Vorbereitung war es am Samstag Abend endlich so weit: Aufzeichnung der Sendung Der Steckbrief des Jahres 2017 im Happerger.

 

Um 19 Uhr eröffneten die Bayern-2-Moderatoren Franziskus Büscher und Tobias Föhrenbach das Programm des Abends mit einem Probelauf der tatsächlichen Sendung. Um 19.30  Uhr wurde es dann ernst: Die Kontrolllampen der Mikros leuchteten Rot, Start für die Aufzeichnung der Sendung. 

 

Den Anfang machten Strabande aus Würzburg, die Drittplatzierten des Wettbewerbs: Tim Oberhauser (Cajon, Gesang), Erik Stenzel (Gitarre, Gesang) und Jana Friedrich (Violine) spielten Und nun zum Sport, einen nachdenklichen Song mit ganz viel Tiefgang. 

 

Nach einem eingespielten Beitrag über einen Gitarrenbauer aus Franken, der aus heimischen Hölzern edle Gitarren baut, war die Bühne frei für unsere Lokalmatadoren:

 

Mit dem unglaublich mitreißenden Titel Mi hosch g’haut - der (auch für Moderatoren) genauso schwierig auszusprechen, wie für die Musiker zu spielen ist - brachten die drei aus dem Lechrain, Daniel Schmid, Fabian Eglhofer und Uli Linder das Publikum zum Toben.

 

Ganz anders im Anschluss Kupfadache aus dem Chiemgau, mit gut 80 Stimmen Vorsprung die Sieger des Wettbewerbs: Sabine (Gesang, Gitarre), Silvia (Gesang, Gitarre), Andrea (Gesang, Zither), Michaela (Kontrabass) und Stefan (Gesang, Trompete). Bei ihrem dreistimmigen, rührenden Liebeslied Kassiopeia wurde so manches Auge feucht.

 

Zum Schluss gab’s noch eine kurze Abmoderation, dann ging’s zur Sache: Alle drei Bands begeisterten das Publikum mit ihren besten Stücken.

 

Erst nach gut drei Stunden leerte sich langsam der Saal. Doch die Musiker hatten anscheinend noch lange nicht genug. Sie packten noch mal ihre Instrumente aus, spielten alle zusammen - unplugged - nur für sich und die etwa 20 Gäste, die den Abend noch bei einem Bier oder Glas Wein ausklingen ließen.

 

In zwei Jahren wollen sich alle zum Revival im Happerger treffen. Wir nehmen das beim Wort!

 

Liebe Künstler, liebes BR-Team, liebes Publikum - ihr wart fantastisch, danke für den unvergesslichen Abend!

 

P.S. Die Sendung zum Nachhören gibt es hier: http://br.de/s/3FjQIj9

CDs und Auftritttermine der Bands unter strabande.de, dreieckmusi.de, kupfadache.de

 

Kupfadache kommt im April noch einmal in die Nähe: 27. April, Gasthaus zum Trödler, Habach (bei Murnau).

 

Sehen Sie hier einige Impressionen mit der Kamera fest gehalten von Jens Skowronek

 

Tolle Künstler, großes Herz!

26. März 2017

 

„Wellküren im März: Salzburg, Bad Goisern, Bad Schallabach, Ludenhausen, Hof, Haßfurt“ - das ist doch mal ein Tournee-Plan (s. Foto rechts)...

 

Gut zwei Stunden sorgten die Geschwister Well alias die Wellküren im (zum dritten Mal in Folge) ausverkauften Happerger für Stimmung. Die 272 Zuhörerinnen und Zuhörer lachten Tränen, als die drei Damen bissig und spitzfindig über Politik, Alltagsprobleme im Allgemeinen und Machos im Besonderen auf äußerst unterhaltsame Weise in Wort und (virtuoser) Musik herzogen. Erst nach mehreren Zugaben durften die Schwestern von der Bühne. 

 

Sechs Jahre lang hatte der Kulturförderverein Happerger versucht, die Wellküren nach Ludenhausen zu holen - es scheiterte immer wieder am vollen Terminkalender der Geschwister. Doch das Warten hat sich gelohnt - wegen des Programms und wegen einer spontanen Geste der Künstlerinnen: 

 

Die Wellküren überreichten Vorstand Ottmar Schwentzek nach der Vorstellung eine großzügige Spende für den Verein. Als Anerkennung für die Arbeit der fleißigen ehrenamtlichen Vereinsmitglieder und um das Konzept des Vereins, der sich um bezahlbare Kultur im ländlichen Raum und die Erhaltung des Happerger bemüht, zu unterstützen.

 

Wir bedanken uns für den Auftritt und natürlich die Unterstützung!

 

Fotos: Jens Skowronek

Das klingt doch gut!

17. September 2016

 

Sommer 2015. „Drei junge Volksmusiker wollen den Happerger für ein Konzert mieten“, berichtete Monika Prestel bei einer Vorstandssitzung des Kulturfördervereins Happerger. Die Nachricht, dass die Dreieckmusi auftritt, riss zwar keinen der Vorstände so richtig vom Hocker, aber Einwände hatte auch keiner. 

 

Also luden Daniel Schmid (Gitarre, damals 25, aus Reichling), Fabian Eglhofer (Steirische Harmonika, 19, Epfach) und Ulrich Linder (Posaune, Tuba, 19, Apfeldorf) am 18. Juli zum Konzert in den Happerger. Hauptsächlich Familienmitglieder kamen, auch ein Häufchen Neugierige. Insgesamt so 25, 27 Zuhörer.

 

Doch schon nach der ersten Nummer, einem unglaublich schnellen und mitreißenden Stück des Südtiroler Künstlers Herbert Pixner, einem der ganz Großen der modernen Volksmusik, hatten die Drei die volle Aufmerksamkeit des Publikums. Und als sie später auch noch Eigenkompositionen zum Besten gaben, war klar: Da oben auf der Bühne sitzt enormes Potential. 

 

In den Wochen darauf überlegte der Vorstand des Kulturfördervereins, wie man die Burschen unterstützen könnte und bot schließlich an, bei der Produktion und Vermarktung einer ersten CD zu helfen. 

 

Durch Vermittlung von Edgar Linder, Vorstand des La Musica Reichling e.V. erklärte sich Bernhard Spatz, der in Schwabmünchen ein kleines, sehr persönliches Studio unterhält, bereit, die CD aufzunehmen.  

 

Innerhalb weniger Monate schrieb Fabian Eglhofer insgesamt neun Titel für die CD. Drei weitere suchten und fanden die Musiker im schier unendlichen Fundus überlieferter Volksmusik. Am 2. April 2016 um 9 Uhr früh ging’s los. Und bereits abends um 17 Uhr waren die zwölf Stücke im Kasten. Während Bernhard Spatz mit dem Abmischen der Titel beschäftigt war, gab’s noch einiges zu tun: Fototermin für das CD-Cover (Fotos Carola Völk), Verhandlungen mit GEMA und Presswerk, Layout für die CD und das Cover erstellen. 

 

Anfang September revanchierte sich die Dreieckmusi für die Unterstützung mit einem Benefizkonzert zugunsten der Kulturförderung im Happerger: Dank der Berichterstattung von Gisela Klöck (LT, Schongauer Nachrichten) und Rosi Geiger (Altlandkreis) präsentierten sie die neue CD vor praktisch vollem Haus.  

 

Inzwischen haben die Drei jeden Cent des Darlehens für die CD an den Kulturförderverein Happerger zurückbezahlt. Für das wunderbare Benefizkonzert und die schönen Stunden ein herzliches Dankeschön. Und: Macht weiter so!

 

Höchst erfreulicher Nachtrag: Am 19. November gab’s eine besondere Auszeichnung. Die Dreieckmusi bekam von Landrat Thomas Eichinger den Kulturförderpreis des Landkreises Landsberg verliehen.

 

Foto: Regina Müller