Aufbrezlt - aber richtig!

2. November 2018

 

Zwei Jahre nach der Präsentation ihrer ersten CD im Happerger kam die Dreieckmusi, bestehend aus unseren Vereinsmitgliedern Daniel Schmid, Fabian Eglhofer und Uli Linder jetzt mit ihrer neuen CD im Gepäck.

 

Aufbrezlt“ lautet der etwas ungewöhnliche Name für einen Tonträger, den Daniel in einem Interview unter anderem so erklärt hat, dass die drei Musiker ihr Auftreten insgesamt aufgebrezlt (hochdeutsch etwa: aufhübschen, verschönern, verbessern) haben.

 

Und treffender kann man die Entwicklung der jungen Musiker nicht beschreiben: Sie spielen besser, harmonieren noch mehr, das Repertoire und die Vielfältigkeit wurde mit den neuen Titeln und Instrumenten noch breiter, reicht jetzt von apenländischer Volksmsmusik über Blues-Einschläge bis zum Tango.

 

Geblieben ist die Bodenständigkeit und der Charm der drei Lederhosenträger, die selbst im kalten November in der Kurzen aufspielen. Künstler zum Anfassen - passend zum Happerger und der Vereinsphilosophie!

 

Danke für den unterhaltsamen und lustigen Abend - es hat wieder mal ganz viel Spaß mit euch gemacht! Servus, bis zum nächaten Mal!

 

P.S. Die beiden CDs erhalten Sie auf www.dreieckmusi.de

 

Foto: Jens Skowronek

Klangwolke über Ludenhausen

2. Juni 2018

 

Der Wettergott muss ein Happerger-Fan sein. Oder zumindest auf urige alpenländische Volksmusik stehen. Jedenfalls hatte es die ganze Woche über abends Gewitter gegeben - bis auf den Samstag, für den der Kulturförderverein zusammen mit der Schweizer Gruppe Crüz&Quer ein Straßenfest in Ludenhausen geplant hatte.

 

Schon um 19 Uhr kamen die ersten von insgesamt rund 150 Gästen aus Ludenhausen, dem ganzen Landkreis und sogar aus München an, ließen sich kühles Fassbier und Schweizer-Bayerische Brotzeit schmecken.

 

Pünktlich um 20 Uhr gaben Margrith Ulmann, Sepp Helbling, Theo Neukom und Max Kümmeth (er ist langjähriges Mitglied des Kulturfördervereins und arbeitet in der Schweiz) vom Dach des Kümmeth'schen Anwesens am Kirchweg aus eine erste Kostprobe ihres Könnens, spielten urige Schweizer Volksmusik. Und so erlebten alle Ludenhausener gute 20 Minuten lang (trockene) Gewitterstimmung begleitet von einer Klangwolke aus den Instrumenten der Musiker.

 

Anschließend zogen die Vier auf den Boden um, unterhielten die Gäste bis gegen Mitternacht mit ihrer Musik.

 

Der Kulturförderverein Happerger e.V. dankt den Musikern, der Familie Kümmeth und allen ehrenamtlichen Helfern, die ein wundervolles Straßenfest ermöglicht haben.

 

Hier eine kleine Auswahl der schönsten Eindrücke des Abends festgehalten von Jens Skowronek.

Wiedersehen mit alten Bekannten

5. Mai 2018

 

Als Tanzpalast hat der Happerger  eine jahrzehnte lange Tradition. Und fast genauso lange sind Helmut und Werner als Black Diamonds zu Gast.

 

Auch am Samstag Abend sorgten die beiden musikalischen Urgesteine aus Peiting wieder für ein gut besuchtes Haus, spielten Tanzmusik vom Feinsten.

 

Bei Essen und Trinken schwangen die Gäste bis in die späte Nacht das Tanzbein. Wir hoffen, dass wir diese schöne Tradition noch lange fortsetzen können.

 

Vielen Dank an Helmut und Werner!

Theater aus der Wundertüte

19. April 2018

 

Nicht nur die ImproLLetten strahlten an diesem Freitag Abend um die Wette sondern auch das begeisterte Publikum verließ mit einem Lächeln auf dem Gesicht diesen witzig schönen Abend im Happerger.

 

Ohne Drehbuch und Regisseur, nur durch Zuruf und die Ideen des Publikums entstand „Theater aus der Wundertüte“, wie Vorstand Ottmar Schwentzek in seiner Begrüßung formulierte: Geschichten von defekten Wickelrobotern bei der Babyparty, hochmotivierten Praktikanten im Sägewerk und „Faust" zitierenden Maibaumwächtern. Wir durften Mäuschen beim ersten „emotionalen" Date spielen und lernten den Erfinder vom „Fass ohne Boden" kennen. Im Labor führte die Erfindung von Gold zu Übermut und Fenster putzen ist seit gestern olympische Disziplin. Vielen Dank an die ImproLLetten und unsere Helfer für diesen tollen Abend, der erst nach fast drei Stunden und mehreren Zugaben endete.

„Showtime im Happerger“...

13. Februar 2018

 

...titelte das Landsberger Tagblatt am Faschingsdienstag, zwei Tage nach dem Kinderfasching im Happerger.

 

Startschuss war am Sonntag um 14 Uhr: Die Clowns Chico, Augustine und August eröffneten den Kinderball mit lustigen Faxen, bei denen die Kinder mitmachen durften und schon mal auf den Nachmittag eingestimmt wurden.

 

Dann folgten die Höhepunkte Schlag auf Schlag. Zuerst gab es Spiele, dann betrat der Star des Nachmittags die Bühne: Ballonkünstler Tobi van Deisner. Mit seinen Ballontricks, seinem Charme und seiner Ausdrucksstärke zog er Klein und Groß in den Bann - und einige sogar als Mitdarsteller auf die Bühne.

 

Gut eine Stunde gab Tobi sein Bestes, dann lösten ihn die Tänzerinnen der Apfeldorfer Kindergarde ab, zeigten, dass auch Kleine ganz groß rauskommen können.

 

DJ Josi sorgte für die passende Musik des Nachmittags, der Frauenkreis um Irmgard Mayr für kalte und warme Getränke, belegte Semmeln und Kuchen und Muffins der Extraklasse.

 

Zum Abschluss konnten sich die Kinder noch ein Andenken mitnehmen - Clown Chico bastelte jedem, der wollte, eine lustige Ballonfigur.

 

Klar war die Hütte wieder voll - „199 Besucher plus Personal", wie Vorstand Ottmar Schwentzek zufrieden feststellte. Von Ottmar und dem gesamten Vorstand des Kulturfördervereins ein herzliches Dankeschön an alle - die Tradition des Kinderfaschings im Happerger lebt weiter!

 

Hier ein paar Eindrücke des bunten Nachmittags von Jens Skowronek:

 

 

Der Hausball - so feiert Ludenausen

9. Februar 2018

 

Am Rußigen Freitag verwandelte sich der Happerger in das, worauf die Ludenhausener schon seit Jahren warten: in eine Baustelle, auf der fleißig gearbeitet wird. Gut 170 lustig und zum Teil sehr aufwändig maskierte Gäste betreut von mehr als einem Dutzend freiwilliger Helferinnen und Helfer waren zum Hausball der Vereine gekommen, der in diesem Jahr unter dem Motto Baustellenball stand.

 

Die ganze Woche über hatten Ehrenamtliche den Saal mit witzigen Baustellen-Elementen dekoriert, jeden Tisch mit Sand, Steinen, Pylonen, Werkzeug - schlicht allem, was zu einer Baustelle gehört - ausgestattet. Und natürlich Essen (heiße Sandwiches) und Trinken (keine offenen Wünsche...!) organisiert.

 

Bissiges und Humorvolles rund um das endlose Umbau-Theater durfte natürlich auch nicht fehlen:

 

Heraus kam ein Drei-Akter (gespielt von drei Buben aus dem Dorf, drei jungen Erwachsenen und schließlich drei g'standenen Mannsbildern) in dem die Sache, wie es sich für Fasching gehört, ordentlich auf die Schippe genommen wurde. Beni Happachs (Moderation) Fazit nach 25 Jahren Planung: „...an Baustellenball gibt's jetzt 25 Johr, die Bläck Diamonds feiern 75-jähriges Bühnenjubiläum...“

 

Doch zurück zur Gegenwart: Die Gäste tanzten bis 3 Uhr morgens zur Musik von der Band Timeless. Dazwischen gab's lustige Einlagen von allerlei verschiedenen Laien-Planungsbüros, die ihre Dienste anboten, oder der Schwabsoiener Prinzengarde. Kein Wunder, dass die letzten Nachtschwärmer erst um 5 Uhr nach Hause gingen.

 

Schon wenige Stunden später waren Mitglieder von Freiwilliger Feuerwehr, Hubertusschützen, Jugendclub, Red Bulls und Kulturförderverein wieder im Happerger, um für den Kinderfasching, der einen Tag später stattfand, alles herzurichten. 

 

Der Reinerlös des Balls wird wie im letzten Jahr wieder für ein Wunschprojekt im Happerger gespart, das angeschafft wird, wenn der Umbau fertig ist.

 

Der Vorstand des Kulturfördervereins bedankt sich bei allen, die mitgemacht haben, für den stundenlangen und unentgeltlichen Einsatz und der wirklich gelungenen Veranstaltung.

 

Sehen Sie eine Auswahl der schönsten Bilder des Abends von Jens Skowronek:

 

Ton ab...!

3. Februar 2018

 

Nach rund zwei Monaten Vorbereitung war es am Samstag Abend endlich so weit: Aufzeichnung der Sendung Der Steckbrief des Jahres 2017 im Happerger.

 

Um 19 Uhr eröffneten die Bayern-2-Moderatoren Franziskus Büscher und Tobias Föhrenbach das Programm des Abends mit einem Probelauf der tatsächlichen Sendung. Um 19.30  Uhr wurde es dann ernst: Die Kontrolllampen der Mikros leuchteten Rot, Start für die Aufzeichnung der Sendung. 

 

Den Anfang machten Strabande aus Würzburg, die Drittplatzierten des Wettbewerbs: Tim Oberhauser (Cajon, Gesang), Erik Stenzel (Gitarre, Gesang) und Jana Friedrich (Violine) spielten Und nun zum Sport, einen nachdenklichen Song mit ganz viel Tiefgang. 

 

Nach einem eingespielten Beitrag über einen Gitarrenbauer aus Franken, der aus heimischen Hölzern edle Gitarren baut, war die Bühne frei für unsere Lokalmatadoren:

 

Mit dem unglaublich mitreißenden Titel Mi hosch g’haut - der (auch für Moderatoren) genauso schwierig auszusprechen, wie für die Musiker zu spielen ist - brachten die drei aus dem Lechrain, Daniel Schmid, Fabian Eglhofer und Uli Linder das Publikum zum Toben.

 

Ganz anders im Anschluss Kupfadache aus dem Chiemgau, mit gut 80 Stimmen Vorsprung die Sieger des Wettbewerbs: Sabine (Gesang, Gitarre), Silvia (Gesang, Gitarre), Andrea (Gesang, Zither), Michaela (Kontrabass) und Stefan (Gesang, Trompete). Bei ihrem dreistimmigen, rührenden Liebeslied Kassiopeia wurde so manches Auge feucht.

 

Zum Schluss gab’s noch eine kurze Abmoderation, dann ging’s zur Sache: Alle drei Bands begeisterten das Publikum mit ihren besten Stücken.

 

Erst nach gut drei Stunden leerte sich langsam der Saal. Doch die Musiker hatten anscheinend noch lange nicht genug. Sie packten noch mal ihre Instrumente aus, spielten alle zusammen - unplugged - nur für sich und die etwa 20 Gäste, die den Abend noch bei einem Bier oder Glas Wein ausklingen ließen.

 

In zwei Jahren wollen sich alle zum Revival im Happerger treffen. Wir nehmen das beim Wort!

 

Liebe Künstler, liebes BR-Team, liebes Publikum - ihr wart fantastisch, danke für den unvergesslichen Abend!

 

P.S. Die Sendung zum Nachhören gibt es hier: http://br.de/s/3FjQIj9

CDs und Auftritttermine der Bands unter strabande.de, dreieckmusi.de, kupfadache.de

 

Kupfadache kommt im April noch einmal in die Nähe: 27. April, Gasthaus zum Trödler, Habach (bei Murnau).

 

Sehen Sie hier einige Impressionen mit der Kamera fest gehalten von Jens Skowronek

 

Full House

31. Dezember

 

Jedes zweite Jahr gibt es nun den traditionellen Silvesterball im Happerger. Schön für den Kulturförderverein: Die Karten sind in der Regal im Nu alle weg. Schade für alle, die leer ausgehen: Die Plätze reichen leider hinten und vorne nicht aus. So auch beim Ball 2017, dem letzten vor dem Umbau, nach dem wir hoffentlich mehr Karten anbieten können.

 

Wer zuerst kommt, bekommt die besten Plätze und so war der Saal schon zeitig gut besetzt. Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Ottmar Schwentzek amüsierten sich die gut 180 Ballgäste bei Musik von der Gruppe Highlight, bei guten Essen am warmen und kalten Buffet, organisiert von Familie Quartal und zahlreichen Freiwilligen, oder bei unterhaltsamen Gesprächen an den Tischen.

 

Pünktlich zum Jahreswechsel gab's draußen bei milden Temperaturen und trockenem Wetter Sekt und jede Menge gute Neujahrswünsche.

 

Auch danach war die Stimmung riesig, die Tanzfläche voll bis das Duo Highlight gegen 2.30 Uhr zum letzten Tanz bat. Und nicht wenige versprachen beim Abschied: „In zwei Jahren sind wir wieder dabei!"

 

Der Vorstand bedankt sich bei allen Helfer für die Gestaltung des Abends und wünscht allen ein gutes, glückliches und vor allem gesundes Jahr 2018.

 

Sehen Sie hier einige Ball-Impressionen mit der Kamera fest gehalten von Jens Skowronek

 

Märchen(hafte) Stunden

3. Dezember
 
Wer in schönen Kindheitserinnerungen schwelgt, wird unweigerlich auf Märchen kommen. Sich an das Gefühl erinnern, wenn Eltern oder Großeltern spannende Geschichten erzählten. Das Gefühl, alles rundherum zu vergessen. Das Gefühl, plötzlich mitten in einer fremden, spannenden Welt zu sein. Diese Gefühle kann man auch als Erwachsener empfinden.

 

Geradezu andächtig hörten die Gäste des Abends „Sagenhaftes und Verzupftes zum Advent“ zu, als Karin Wedra und Barbara Greiner-Burkert (Fotos unten) Geschichten rund um den zauberhaften Winter und die Rauhnächte der Weihnachtszeit erzählten. Bemerkenswert, wie die Frauen minutenlang frei und mitreißend erzählten. Aber auch nicht wirklich verwunderlich, betreiben sie doch in München eine Akademie: „Die Sprechwerker“, in der u.a. Erzähler ausgebildet werden.

 

Perfekt ergänzt wurde das Programm von der Gruppe Verzupft mit ihren Gitarren. Egal, ob Rußbacher Tänze, Landler oder Zwiefacher, bei Doris Leibold, Thomas Kohl und René Senn kommt Volksmusik einfach so wunderbar leicht und leise daher.

 

Als hätten Erzählerinnen und Musiker magische Kräfte - als die Zuhörer den Happerger verließen, war draußen plötzlich der Winter eingekehrt... 

 

Fotos: Jens Skowronek

Ein Nachmittag mit Nachhall

26. November 2017
 
Es duftet nach Tannennadeln, Glühwein, Kuchen und Kaffee - Adventsstimmung im Happerger. Wie jedes Jahr am letzten Sonntag vor dem 1. Adventssonntag lud der Frauenkreis Ludenhausen auch in diesem Jahr zum traditionellen Adventsbasar.

 
Und wie jedes Jahr war es eine gelungene Veranstaltung mit vielen Gästen aus dem Dorf aber auch aus der näheren und inzwischen weiteren Umgebung. „Wir sind mit dem Nachmittag sehr zufrieden“, sagt Irmgard Mayr, Vorsitzende des Frauenkreises Ludenhausen.

 
Der Erlös aus dem Verkauf der von den Frauen in tagelanger Arbeit liebevoll gebundenen Adventskränze, Weihnachtsgestecke, den selbstgebackenen Kuchen und dem (jetzt im zweiten Jahr von Buttners ausgeliehenen) Stand mit Glühwein und Würstchen vor dem Happerger geht wieder an verschiedene Projekte: Kinderheim St. Alban, Ministranten (als Zuschuss für eine Romreise 2018), Jungschützen, Pfarrheim (es gibt ein neues Kaffee-Service) und ein Wunschprojekt für die Küche des Happerger nach erfolgtem Umbau.

Da haben sich welche gefunden...

5. November 2017
 
Zwei Stunden können sich ganz schön hinziehen, wenn jede Minute scheinbar kein Ende nehmen will. Manchmal vergehen zwei Stunden aber im wahrsten Sinne des Wortes wie im Flug und man fragt sich, wo ist eigentlich die Zeit geblieben?

 
Genau so war der Abend mit dem Landsberger Quartett Mistcapala (mittelhochdeutsch für Mistgabel) im Happerger. Zwei Stunden einfach nur Lachen und alles vergessen. Zwei Stunden voller Witz, leichter Unterhaltung, bissiger Kommentare, bösartiger Sicht auf die kleinen und großen Hürden des Alltags. Und einfach tolle Musik.

 
Mistcapala - da haben sich die richtigen gefunden: Tom Hake (Gitarre, Harfe und Klarinette, Variationen des Dudelsacks), Tobias Klug (Kontrabass), Armin Federl (Akkordeon) und Vitus Fichtl (Bassmandoline, Drehleier, Rhythmusinstrumente) verstehen es, das Publikum von Anfang an in ihren Bann zu ziehen, auf leichte Art zu unterhalten und mitzureißen. So wird sogar das Einüben des richtigen Beifalls zum absoluten Brüller und die Parodien auf Hausmeister, Schweizer Zöllner oder Animateure zeigen, dass in jedem Alltagsthema gutes Kabarett steckt - wenn man’s kann...


Armin Federl hat sich einen Tag später beim Kulturförderverein per E-Mail gemeldet: „Danke für euren Einsatz, perfekte Betreuung und Engagement. Für uns war es wirklich ein wunderbarer Abend. Würde mich sehr freuen, wenn wir im Herbst 2019 mit unserem Programm „Wurst statt Käse" wieder zu euch kommen dürften.“


Auch wir bedanken uns für den zauberhaften Abend und freuen uns auf ein Wiedersehen!

 

Foto: Jens Skowronek

Hard-Rock wie in alten Zeiten

6. Oktober 2017

 

Knackige Gitarrenriffs, mitreißende Schlagzeugsoli, Bässe, die unter die Haut gingen, Gesang aus voller Brust - Freitag Abend ging's im Happerger nach der Sommerpause (und den vorerst verschobenen Umbauplänen) ziemlich rockig zu.

 

Den Anfang machten die Swordfish Drumbones. Christian Schorer, Mitglied im Kulturfördervereins Happerger, spielt schon seit über 20 Jahren mit seinen Freunden Walter, Tom und Bene zusammen. Gut eine Stunde gaben sie Teile ihres unterschiedichen Repertoires aus Klassikern des Genre und selbstkomponierten Stücken zum Besten.

 

Nach der Pause - stilgerecht mit Flaschenbier oder Jackie-Cola auf Eis - übernahmen The Stevers. Auch ihr Auftritt eine Premiere im Happerger, obwohl sie schon seit längerem bei uns ihren Probenraum haben. Kompliment an die Jungs für ihre Garderobe, den Gesang und die tolle Musik!

 

Die Swordfish Drumbones machten den Anfang. Erst nach zwei Zugaben ließ das Publikum sie gehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

The Stevers sind erfahrene Musiker, die jedoch erst seit kürzerem in dieser Formation spielen. Schön, dass sie im Happerger eine (Proben-)Heimat gefunden haben.

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: Jens Skowronek

Open-air im Saal...

2. Juli 2017

 

Den ganzen Samstag und Sonntagmorgen Dauerregen. Eigentlich klar, dass ein Gartenfest mit Essen, Trinken und Blasmusik dann ins Wasser fällt. Außer? Außer:

 

„Heute zeigt sich wieder einmal mehr, wie wichtig der Happerger-Saal für unser Dorf ist", stellte Roland Kerler, Chef der FFW Ludenhausen bei der Begrüßung der zahlreichen Gäste fest.

 

Musikverein Reichling (Dirigent Walter Socher), Familie Quartal (Catering) und natürlich die zahlreichen Gäste sorgten für Stimmung bis zum frühen Abend.

 

Foto: Water Schwab

Leise Töne, große Themen

23. April 2017

 

 

Ein Mann, vier Gitarren, tolles Konzert. Das ist wohl die treffendste Beschreibung des Auftritts von Michael Fitz, der am Sonntag Abend mit seinem Programm „Des bin I“ im Happerger zu Gast war. In vielerlei Hinsicht ein bemerkenswerter Auftritt.

 

Bemerkenswert, weil er zeigte, dass man mit einer tollen Stimme und guter Gitarrenmusik einen ganzen Abend perfekt unterhalten kann.

 

Bemerkenswert, weil er einmal mehr zeigte, dass unser bayerischer Dialekt sehr wohl geeignet ist, sich in vielen Nuancen auszudrücken. Und zwar auf den Punkt genau.

 

Gut zwei Stunden lang erzählte Michael Fitz musikalisch von großen Themen der Welt, kleinen Alltagssorgen, menschlichen Unzulänglichkeiten aber auch großen Gefühlen. Und wie sein virtuoses Gitarrenspiel kommen auch seine Gedanken eher in leisen Tönen daher, regen zum Nachdenken an, anstatt tot zu schlagen.

 

Bis zu zwei Jahre kann es dauern, verriet er bei der Autogrammstunde nach dem Konzert, bis ein Lied entsteht. Von der ersten Idee, meist einem konkreten Ereignis, die der „Zetteltyp" Fitz in einem Buch notiert, bis zum fertigen Text und den passenden Melodien, die er selbst komponiert. 
 
Fitz spielt zwar wohl auch leidlich Klavier, komponiert seine Stücke jedoch auf der Gitarre. „Ich versuche, mit der Gitarre jedes Instrument eines Orchesters zu ersetzen", erklärt er seine Musik. Was ihm auch trefflich gelingt. Nie hat man das Gefühl etwas zu vermissen, noch nicht mal ein Schlagwerk.

 

„Irgendwo dahinten...“ heißt eines seiner eingängigen Lieder „...mitten in der Nacht, da brennt no a Feia, a Gaudi werd g'macht...“ Spätestens bei diesem Lied wünscht man sich, mit Michael Fitz am Lagerfeuer zu sitzen und ihm die ganze Nacht zuzuhören.

 

Danke für den schönen Abend! 

 
 
 

Auch nach dem Auftritt ganz entspannt: Michael Fitz im Gespräch mit dem Vorstand und Mitgliedern des Kulturfördervereins Happerger.

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: Jens Skowronek, Gisela Klöck

Von der Heilkraft der Natur

1. April 2017

 

 

Trotz des traumhaften Frühlingswetters fanden sich gut zwei Dutzend Interessierte zum Kräutervortrag der „Kräuterhexe“ Traudl Manka am Samstag Nachmittag im Happerger ein.

 

In unserer Natur und allein schon in unseren Gärten wachsen zahlreiche Kräuter, die für manches Wehwehchen gut sind. Oder einfach nur richtig gut schmecken. Aus Unkenntnis gehen wir nur oft achtlos einfach daran vorbei.

 

Diese Wissenslücke versucht die gebürtige Reichlingerin Traudl Manka, die in Landsberg lebt, auf unterhaltsame Art zu schließen. So erfuhren die Zuhörerinnen und Zuhörer vieles darüber, wofür man Kräuter einsetzen kann, wie sie wirken und welche Dosierung die richtige ist.

 

Seit nunmehr über 60 Jahren beschäftigt sich „Kräuterhexe“ Traudl mit der Heilkraft der Natur, veranstaltet Wanderungen, unterstützt Lehrkräfte beim praxisorientierten Unterricht, kreiert allerlei Rezepte und Kräutertinkturen, von denen sie auch viele dabei hatte.

 

Seit sie pensioniert ist, widmet sich die gelernte Postbankfrau ausschließlich ihrem Hobby, hält pro Jahr zwischen 30 und 70 Vorträge und Veranstaltungen.

 

Fazit des Nachmittags: Man muss nicht immer in die Apotheke, wenn das Gute draußen vor der Tür kostenlos zu haben ist.

 

Foto: Jens Skowronek

Tolle Künstler, großes Herz!

26. März 2017

 

„Wellküren im März: Salzburg, Bad Goisern, Bad Schallabach, Ludenhausen, Hof, Haßfurt“ - das ist doch mal ein Tournee-Plan (s. Foto rechts)...

 

Gut zwei Stunden sorgten die Geschwister Well alias die Wellküren im (zum dritten Mal in Folge) ausverkauften Happerger für Stimmung. Die 272 Zuhörerinnen und Zuhörer lachten Tränen, als die drei Damen bissig und spitzfindig über Politik, Alltagsprobleme im Allgemeinen und Machos im Besonderen auf äußerst unterhaltsame Weise in Wort und (virtuoser) Musik herzogen. Erst nach mehreren Zugaben durften die Schwestern von der Bühne. 

 

Sechs Jahre lang hatte der Kulturförderverein Happerger versucht, die Wellküren nach Ludenhausen zu holen - es scheiterte immer wieder am vollen Terminkalender der Geschwister. Doch das Warten hat sich gelohnt - wegen des Programms und wegen einer spontanen Geste der Künstlerinnen: 

 

Die Wellküren überreichten Vorstand Ottmar Schwentzek nach der Vorstellung eine großzügige Spende für den Verein. Als Anerkennung für die Arbeit der fleißigen ehrenamtlichen Vereinsmitglieder und um das Konzept des Vereins, der sich um bezahlbare Kultur im ländlichen Raum und die Erhaltung des Happerger bemüht, zu unterstützen.

 

Wir bedanken uns für den Auftritt und natürlich die Unterstützung!

 

Fotos: Jens Skowronek

Danke für das Fest!

11. März 2017

 

Alle Jahre wieder... kaum hat der Einlass begonnen, schon ist die Hütte voll. Das war auch am Wochenende beim inzwischen 7. Starkbierfest im Happerger nicht anders.

 

Aus Ludenhausen, Reichling und Gimmenhausen waren viele da, aber auch aus den umliegenden Gemeinden und sogar aus München...!

 

Früh da sein hat sein Gutes - so hatten die Gäste genug Zeit, bis zum Beginn der Veranstaltung um 20 Uhr in aller Ruhe zu essen (Schweinsbraten mit Spätzle, paniertes Schnitzel, Wurstsalat von den Quartals und Helfern zubereitet).

 

Punkt 20 Uhr legte die Kapelle des Musikvereins Reichling dirigiert von Walter Socher (in Vertretung für den erkrankten Lars Scharding) los, brachte die Festgemeinde in Stimmung.

 

Für jede Menge Lacher sorgte Beni Happach, Chef der Hubertus-Schützen und Kassier des Kulturfördervereins Happerger e.V., mit seiner alljährlichen „Predigt“, bei der - wie es sich für ein Starkbierfest gehört - schon mal kräftig ausgeteilt wird.

 

Genüsslich zitierte er die Überschrift des monatlich erscheinenden „Wir!“, dem Informationsblatt für die Pfarrei und der Vereine in Reichling und Ludenhausen:

 

„60 Prozent Zuschuss für die Mehrzweckhalle

Fastenessen in Ludenhausen".

 

Die Dorferneuerung bekam zum 10-jährigen Bestehen von Happach ein nicht ganz ernst gemeintes Lob: „Zehn Jahre Dorferneuerung - zumindest haben sie am Happerger nix verschlimmbessert. Das ist doch auch schon mal eine Leistung...!“

 

Ein dickes - und ernstgemeintes - Lob bekamen Christian Quartal und Julian Dusch, die acht Jahre den Jugendclub geleitet hatten.

 

Um 21.45 Uhr dann der Höhepunkt des Abends: Auftritt des Laienspiel-Theater-Ludenhausen. Barbara Schorer, Tobi Reizele, Matthias Stämmele, Stephanie Stämmele, Julian Dusch und Claudia Staud unterhielten die Gäste mit einem köstlichen Einakter über das Thema Schnarchen und was daraus alles entstehen kann (Regie: Thomas Schelle, Souffleuse: Johanna Kerler).

 

Der Saal war bis weit nach Mitternacht voll, für die Älteren, die zufrieden heim gingen, kamen dann noch Jüngere aus dem Umkreis zum Feiern.

 

Der Vorstand bedankt sich bei allen für das gelungene Fest. Ottmar Schwentzek: „Ein Zeichen, wie vielfältig der Kulturförderverein inzwischen geworden ist und wie wichtig das Projekt Happerger für die Gemeinde und auch die Umgebung ist.“

 

Fotos: Jochen Schorer, Irene Stork

Da strahlen die (Kinder-)Augen

26. Februar 2017

 

Wenn's um das Thema Kinderfasching im Happerger geht, strahlen nicht nur Kinderaugen. Die (mittel-)alten Ludenhausner und Reichlinger kommen plötzlich ins Schwärmen, wenn sie davon erzählen, wie sie in den 60er Jahren als Kinder das erste Mal auf dem Ball waren...

 

Offensichtlich hat der Kinderfasching nichts an Faszination verloren - auch 2017 waren wieder unglaublich viele da.

 

Um 14 Uhr begrüßten die Clowns Monika Prestel, Luka Graf und Alexandra Dirr die Kinder und ihre Eltern, führten auf unvergleichliche und unterhaltsame Weise durch das Programm: Zauberer Louis von Eckstein verzauberte die kleinen und großen Gäste, die Apfeldorfer Kindergarde zeigte, dass auch Kleine schon ganz schön großes Programm machen können und DJ Josi traf genau den richtigen Musikgeschmack.

 

Apropos Geschmack - die Kuchen und Torten der Frauen um Irmgard Mayr sowie die Bewirtung und die Betreuung der Gäste waren wieder vom Allerfeinsten und schon kurz nach Ball-Ende war der Happerger wieder tiptop aufgeräumt. Allen ein herzliches Dankeschön!

 

Fotos: Jens Skowronek

 

So feiert Ludenhausen

24. Februar 2017

 

Ehrlich gesagt stand der Hausball ursprünglich nicht auf dem Programm, der Vorstand des Kulturfördervereins wollte den Ehrenamtlichen nicht noch mehr Organisatorisches zumuten.

 

Man hatte die Rechnung aber ohne Thomas Schelle, Regisseur des Ludenhausener Laienspieltheaters, und Peter Pössinger gemacht. Die fragten bei den Ludenhausener Vereinen an, was sie von einem Hausball halten würden - und brauchten nicht viel Überzeugungsarbeit. Hubertus-Schützen, Freiwillige Feuerwehr, Jugendclub, Red Bulls - und natürlich dann auch der Kulturförderverein - halfen zusammen und luden zum Hausball unter dem Motto pompös, glamourös, skandalös...

 

Um 20 Uhr ging's los, volles Haus im Happerger. Die meisten Gäste aus dem Dorf, aus Reichling, aber auch aus der Umgebung hatten sich sorgfältig und einfallsreich maskiert, gaben dem Fest einen herrlich närrischen Rahmen.

 

Die Band Timeless mit der ehemaligen Amoradas-Sängerin Sabine präsentierte einen mitreißenden Querschnitt der zeitlosen Unterhaltungsmusik aus den letzten Jahrzehnten.

 

Eine tolle Überraschungs-Einlage gab es dann von der Linedance-Gruppe, die sich seit gut einem Jahr regelmäßig montags im Happerger zum Tanzen trifft. Erst zeigten die Line-Dancer, was sie drauf haben, dann tanzte der ganze Saal mit...

 

Ein gelungener Abend für alle: Den Gästen gefiel's und der Kulturfördeverein hat auch was davon - der Erlös geht auf Wunsch der Vereine in ein Projekt für den Happerger, das noch festgelegt wird, wenn die Renovierung erfolgt ist.

 

Danke für den schönen Abend! 

 

Fotos: Jens Skowronek

 

Hauchdünne Kunst

4. Februar 2017

 

Was man aus Luftballons so alles machen kann zeigte Michaela Kast am Samstag Nachmittag in zwei Workshops für Kinder und Erwachsene im Happerger. Die 40-Jährige aus Pfaffenhofen an der Roth war kurzfristig für Tobi van Deisner eingesprungen, der aus wichtigem Grund leider verhindert war. 

 

Im Nu hatte sie die Herzen und die Aufmerksamkeit der Kinder gewonnen, über eine Stunde lang waren alle konzentriert bei der Sache. Anspruchsvoller wurde es dann bei den Erwachsenen, die unter Anleitung Figuren wie zum Beispiel einen Marienkäfer aus vier Ballons bastelten.

 

Ottmar Schwentzek, Vorsitzender des Kulturfördervereins, äußerte sich nach der Veranstaltung zufrieden: „Eine schöne und abwechslungsreiche Veranstaltung - vor allem für die Kinder.“ 

 

Foto: Jens Skowronek

Heiße Rhythmen

28. Januar 2017

 

Volles Haus im Happerger. Und zwar nicht nur im Parkett: Die Sambagruppe Outra Vez aus Landsberg kam mit Band und geschätzten zwei Dutzend Trommlerinnen und Trommlern an. 

 

Zweineinhalb Stunden lang brachten sie einen Hauch von brasilianischer Lebensart und Leichtigkeit nach Ludenhausen - „Perfekter Start in die Faschingssaison“, wie Vorstand Ottmar Schwentzek formulierte!

 

Besonders schön: Sehr, sehr viele Zuhörerinnen und Zuhörer aller Altersgruppen nutzten das Konzert, um zu tanzen. Und erklatschten sich nicht nur eine Zugabe.

 

Foto: Jens Skowronek

Schaurig schöner Advent

27. November 2016

 

Rauhnächte. In ganz Europa bis ins ferne Russland kennt man sie, die dunklen Nächte um die Wintersonnenwende. Jahrhunderte alte Mythen, Sagen und Geschichten ranken sich um sie, teils gruselig, teils besinnlich, teils mit gutem Ausgang - aber immer spannend. Die 5 Mitglieder der Nagl-Musik, Rolf Nagl, Uwe Block, Bärbel Steinbigler, Janine Schmidt und Stefan Pfaffinger haben sich mit Karl-Heinz Hummel und Evelyn Plank (Sprache) zusammengetan und präsentieren ihr Programm „Rauhnächte“ im Happerger. Die Zuhörer erlebten eine Mischung aus Volksmusik mit breitem Hintergrund, Geschichte und ansprechend erzählten Geschichten. Schaurig-schön, schwermütig und unterhaltsam. Ganz so, wie die Mythen rund um die geheimnisvollen Rauhnächte.

 

Einfach genial (wie so oft): Das Plakat für die Veranstaltung an der Happerger-Fassade (oben) in Handarbeit hergestellt von Helga Förg. Danke dafür!

 

Fotos: Jens Skowronek

Alle Jahre wieder... - schön!

20. November 2016

 

Volles Haus am letzten Sonntag vor dem Advent! Der Frauenkreis übertraf sich mit der bunten Auswahl an Gestecken, Kränzen, Weihnachtsdekos, Kaffee und Kuchenbuffet auch dieses Jahr wieder selbst. Der Erlös, so haben es die Frauen beschlossen, geht an das Kinderheim St. Alban, die Ministranten in Ludenhausen, die Jungschützen Ludenhausen, die Landsberger Tafel und die Jugendvertretung der Pfarrgemeinden Lechrain.

 

Der Kulturförderverein Happerger freut sich, dass die Frauen den Adventsmarkt hier abhalten. Nicht nur wegen der unglaublich großen und leckeren Kuchenvielfalt...

 

Foto: Jens Skowronek

Bilder aus der Ferne

6. November 2016

 

Alleine als Frau unterwegs, in klapprigen Bussen, Lkws oder als Anhalterin. Durch 15 Länder, vom Meer durch die Wüsten bis hin zum Regenwald. 35000 km, viele tausend Bilder, ungezählte Kontakte und Begegnungen. Davon erzählt Andrea Rössler, gebürtige Bayerin, in ihren Vorträgen dem andächtig lauschenden Publikum. In dem zweiteiligen Vortrag bekamen die Zuhörer im Happerger einen Eindruck vom Leben in Afrika, seiner Farbenpracht und seiner Lebensfreude.

 

Kurzfristig hatte sich auch die Band akustik djembe angesagt, eine Gruppe Trommlerinnen und Trommler, bei der auch die Ludenhausenerin Barbara Schorer, Mitglied im Kulturförderverein, mitspielt. 

 

Foto: Andrea Rössler

Das klingt doch gut!

17. September 2016

 

Sommer 2015. „Drei junge Volksmusiker wollen den Happerger für ein Konzert mieten“, berichtete Monika Prestel bei einer Vorstandssitzung des Kulturfördervereins Happerger. Die Nachricht, dass die Dreieckmusi auftritt, riss zwar keinen der Vorstände so richtig vom Hocker, aber Einwände hatte auch keiner. 

 

Also luden Daniel Schmid (Gitarre, damals 25, aus Reichling), Fabian Eglhofer (Steirische Harmonika, 19, Epfach) und Ulrich Linder (Posaune, Tuba, 19, Apfeldorf) am 18. Juli zum Konzert in den Happerger. Hauptsächlich Familienmitglieder kamen, auch ein Häufchen Neugierige. Insgesamt so 25, 27 Zuhörer.

 

Doch schon nach der ersten Nummer, einem unglaublich schnellen und mitreißenden Stück des Südtiroler Künstlers Herbert Pixner, einem der ganz Großen der modernen Volksmusik, hatten die Drei die volle Aufmerksamkeit des Publikums. Und als sie später auch noch Eigenkompositionen zum Besten gaben, war klar: Da oben auf der Bühne sitzt enormes Potential. 

 

In den Wochen darauf überlegte der Vorstand des Kulturfördervereins, wie man die Burschen unterstützen könnte und bot schließlich an, bei der Produktion und Vermarktung einer ersten CD zu helfen. 

 

Durch Vermittlung von Edgar Linder, Vorstand des La Musica Reichling e.V. erklärte sich Bernhard Spatz, der in Schwabmünchen ein kleines, sehr persönliches Studio unterhält, bereit, die CD aufzunehmen.  

 

Innerhalb weniger Monate schrieb Fabian Eglhofer insgesamt neun Titel für die CD. Drei weitere suchten und fanden die Musiker im schier unendlichen Fundus überlieferter Volksmusik. Am 2. April 2016 um 9 Uhr früh ging’s los. Und bereits abends um 17 Uhr waren die zwölf Stücke im Kasten. Während Bernhard Spatz mit dem Abmischen der Titel beschäftigt war, gab’s noch einiges zu tun: Fototermin für das CD-Cover (Fotos Carola Völk), Verhandlungen mit GEMA und Presswerk, Layout für die CD und das Cover erstellen. 

 

Anfang September revanchierte sich die Dreieckmusi für die Unterstützung mit einem Benefizkonzert zugunsten der Kulturförderung im Happerger: Dank der Berichterstattung von Gisela Klöck (LT, Schongauer Nachrichten) und Rosi Geiger (Altlandkreis) präsentierten sie die neue CD vor praktisch vollem Haus.  

 

Inzwischen haben die Drei jeden Cent des Darlehens für die CD an den Kulturförderverein Happerger zurückbezahlt. Für das wunderbare Benefizkonzert und die schönen Stunden ein herzliches Dankeschön. Und: Macht weiter so!

 

Höchst erfreulicher Nachtrag: Am 19. November gab’s eine besondere Auszeichnung. Die Dreieckmusi bekam von Landrat Thomas Eichinger den Kulturförderpreis des Landkreises Landsberg verliehen.

 

Foto: Regina Müller

Alte (und neue) Schätzchen

3. September 2016

 

Bei bestem Wetter fand der Flohmarkt im/vorm Happerger statt, den Simone Wurmser, Kerstin Schwarzer und Schriftführer Martin Bahmann organisiert hatten. Rund 40 private Anbieter aus dem gesamten Landkreis hatten sich angemeldet, alle Plätze waren schnell vergeben. Die Besucher freuten sich über das bunte Angebot und die leckeren Kuchen, spendiert von Freunden und Helfern des Happerger. Alle waren sich einig: Das müsst ihr unbedingt wiederholen! 

 

Foto: Gisela Klöck

Lasst Blumen sprechen

18. Juni 2016

 

Fünf Herren aus dem Schwäbischen machten sich auf nach Ludenhausen, um das Publikum ganz im Sinne der großen Comedian Harmonists zu unterhalten. Zwei Stunden präsentierten die Running Gags ein leichtes und vergnügliches Programm im Happerger. Zum Schluss bedankten sich die fünf ganz gentlemen-like mit einem Blumenstrauß bei Luka Graf - stellvertretend für die vielen ehrenamtlichen Vereinsmitglieder, die Gäste und Künstler vor während und nach den Auftritten im Happerger versorgen.

 

Foto: Jens Skowronek 

Mal was ganz anderes

14. Mai 2016

 

Daniel Gramberg, Andreas Gast, Jakob Pröbstl und David Gramberg - diese vier sind Mary Lou, eine Indie-Pop-Rock-Band aus Schwabsoien. Vergangenes Jahr haben sie ihre erste CD mit elf Titeln eingespielt - die zweite Vorstellung war im Happerger. Zum Konzert kamen auch viel jüngere Besucher und so erlebte das bunt gemischte Publikum einen rockig-lauten für den Happerger ungewöhnlichen aber erfolgreichen Abend.

 

Foto: Luka Graf 

Treue alte Freunde

23. April 2016

 

Sie gehören - und das ist keineswegs böse oder respektlos gemeint - fast schon zum Inventar: Seit Jahrzehnten sind die Black Diamonds dem Happerger treu verbunden. Und umgekehrt, ist das Haus voll, wenn Helmut und Werner aufspielen. Dann wird den ganzen Abend getanzt, wie auf dem Bild zu sehen, und irgendwie fühlen sich alle wieder wie früher mit 20...

 

Foto. Jens Skowronek

Sie kommt wieder, keine Frage

9. April 2016

 

Baierisch Diatonischer Jodelwahnsinn, Hubert von Goisern, Hans Well, Kofelgschroa - die Liste der Bands und Musiker, mit denen Monika Drasch schon unterwegs war, ist sehenswert. So waren die Erwartungen hoch, die in ihr Programm „Auf der Böhmischen Grenz“ gesetzt waren. Und sie wurden erfüllt: Die Zuschauer im Happerger erlebten einen perfekten Volksmusikabend mit einfach tollen Solisten!

 

Ach den Künstlern gefiel die Atmosphäre im Happerger: Mehrmals versprach Monika Drasch, dass sie mit ihrem neuen Programm wiederkommen will. Wir freuen uns drauf!

 

Foto: Jens Skowronek

Danke für das Fest!

12. März 2016

 

Beni Happach, Chef des Schützenvereins, „Finanzminister“ des Kulturfördervereins Happerger e.V. - unbestritten einer der Kulturköpfe im Dorf. An die 40 Freiwillige bereiteten ihm zum 50. ein kaltes Buffet, backten Kuchen, kümmerten sich um Dekoration (kl. Bild), Getränke und den Service im Saal. Wohl 200 Gäste feierten und tanzten im Happerger die halbe Nacht. Beni, wir freuen uns auf deinen 60.!

 

Foto: Jens Skowronek

Starke Stücke!

20. Februar 2016

 

Jürgen Kirchner, Bianca Bachmann, Bernhard Gruber und Berni Filser, besser bekannt als Couplet AG, zählen zu den besten Polit-Kabarett-Gruppen Bayerns. Ihr Auftritt im Happerger - einfach furios. Ihre Reaktion nach dem Aufritt - einfach grandios: Sie spendeten dem Verein eine vierjährige Mitgliedschaft als Kultursponsoren des Kulturfördervereins Happerger e.V. Weil sie das Konzept und das Haus so toll finden. Und wir finden Euch toll! 

 

Foto: Jens Skowronek

Volles Haus beim Einakter

13. Februar 2016

 

Was am schönsten Tag des Jahres so alles schief gehen kann, zeigte das Laienspiel-Theater Ludenhausen anlässlich des Starkbierfestes im Happerger - das dort zum 6. Mal stattfand. Das Publikum tobte, als die sechs Damen und drei Herren ihr Stück Die „Traumhochzeit“ zum Besten gaben.

 

Natürlich taten auch das süffige Paulaner (7,9% Alkohol), die Musik der Blaskapelle des Musikvereins Reichling, die witzigen Einlagen sowie Essen und Trinken für die gute Stimmung ihr übriges. Selnstredend, dass der Saal bis auf den letzten Platz besetzt war.

 

Foto: Jens Skowronek

Riesen-Gaudi mit Tobi

7. Februar 2016

 

Volles Haus beim Kinderfasching im Happerger am Faschingssonntag: Zauberer, Entertainer und Ballonkünstler Tobi van Deisner war das Zugepferd für die Kinder (und Eltern) nicht nur in Ludenhausen und Reichling: Groß und Klein aus dem gesamten Landkreis verbrachten mit Tobi, dem DJ Josi und der Apfeldorfer Kindergarde einen äußerst vergnüglichen Nachmittag. Fortsetzung folgt im nächsten Jahr...

 

Foto: Jens Skowronek

Karten:

für alle Veranstaltungen (sofern nicht andes angegeben) erhalten Sie im Vorverkauf:

 

In der Semmelbar im Happerger (samstags 6.45 - 10 Uhr)

 

Im Autohaus Ressle, Hauptstraße 10,

86934 Ludenhausen

 

Bei der Bäckerei Lindner,

St.-Nikolaus-Straße 18,

86934 Reichling

 

Jederzeit über das Bestellformular

 

An der Abendkasse!